Titelabbildung: Jorgo Schäfer

Das Buch zur Jazzgeschichte Wuppertals

von E.Dieter Fränzel, Rainer Widmann / Jazz AGe Wuppertal e.V. (Herausgeber)

und

Heiner Bontrup, E.Dieter Fränzel, Dirk Peters, Dietrich Rauschtenberger und Rainer Widmann (Redaktion)
NEU! 2.Auflage, August 2008:
überarbeitet, teilweise aktualisiert, mit weiteren Fotos.

Wuppertal wurde in den 60er Jahren eines der wichtigsten Zentren der Improvisierten Musik. Schlüsselfiguren für diese Entwicklung waren der Saxophonist Peter Brötzmann, der Bassist Peter Kowald und der Gitarrist Hans Reichel, die weltweit Anerkennung gefunden haben.
Dass Wuppertal zu einem „Global Village“ des Jazz wurde, hat spannende und interessante Vor-Geschichten: Vom legendären Thalia-Theater aus funkte ab 1926 der Sender Elberfeld die ersten Jazz-Programme in den deutschen Äther. Dort gaben Louis Armstrong, Josephine Baker und Stan Kenton spektakuläre Gastspiele. In der Stadthalle spielten 1964 der Bassist Charles Mingus und der Bass-Klarinettist Eric Dolphy. Die Namen der Jazz- Musiker, die in Wuppertal spielten, lesen sich wie das „Who is who” des Jazz. Ernst Höllerhagen, der „deutsche Benny Goodman“, und der Sänger und Pianist Wolfgang Sauer sind herausragende Protagonisten des Jazz, die selbst aus Wuppertal stammen. Doch nicht allein die großen Namen machten Wuppertal zu einer Jazz-Stadt. In den Nachkriegs-Jahren swingte es in Bunkern, Kellern und Katakomben.

Das Buch enthält erlebte Geschichten von den 20er Jahren bis heute. Zeitzeugen erzählen, Milieus werden lebendig und Musiker portraitiert. Dazu kommen Beiträge namhafter Autoren, die die Jazz-Szene aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Das Wechselverhältnis des Jazz mit den anderen Künsten wird beleuchtet. Satirische Texte, Fotos und Dokumente sowie Zeichnungen und Karikaturen ergänzen und illustrieren die Kapitel. Eine Chronologie und Diskographie vervollständigen die Wuppertaler Jazz-Geschichte, die beigefügte CD mit ausgewählten Musikbeispielen ermöglicht eine Hör-Reise durch die Wuppertaler Jazz-Zeit.

Auf dieser Website finden Sie die wichtigsten Fakten zum Buch, aber auch Informationen, für die im Buch kein Platz war: unter dem Stichwort Chronologie findet sich eine Datenbank mit mehr als 2000 Einträgen wichtiger Ereignisse und Konzerte der Wuppertaler Jazzgeschichte. Ebenso eine Diskographie mit mehr als 300 Schallplatten und CDs. Zusätzlich Informationen über eine Ausstellung mit dem gleichen Titel, die im Winter 2006/2007 in der Wuppertaler Sparkasse stattfand.

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